In der Höhle der Löwen wurde der Rekord-Deal noch gefeiert: eine Million Euro für neun Prozent Anteile – das gab es vorher noch nie. Doch das Investment kam nie zustande. FOCUS Online zeigt das Protokoll des Eklats.

März 2017: Die Vox-Sendung wird aufgezeichnet. Nach langem hin und her einigen sich die Gründer mit den Löwen auf einen Deal: Alle 5 Investoren steigen ein, zahlen je 200.000 Euro und erhalten je 1,8 Prozent Anteile.

2. April: Mindestens drei der fünf Gründer haben sich kurz nach der Sendung aus dem operativen Geschäft zurückgezogen. An ihrer Stelle tritt Mette Lykke als neue CEO.

Sie macht in einer Mail deutlich, dass das Unternehmen nicht mehr an einem Deal mit allen fünf Löwen interessiert ist. Die fünf Gründer wollten auch keine neun Prozent ihres Unternehmens mehr abgeben. Stattdessen soll nur Carsten Maschmeyer 1,8 Prozent für 200.000 Euro erhalten. Auf Anfrage von FOCUS Online streitet das Unternehmen ab, Maschmeyer einen solchen exklusiven Investment-Deal angeboten zu haben.

3. August: Das Startup zieht sich vollends aus den Vertragsverhandlungen zurück. Man brauche keine finanzielle Unterstützung mehr. Einen möglichen Deal mit Maschmeyer will sich „Too Good To Go“ für die Zukunft aber offenhalten.

7. November: Der Auftritt der Gründer läuft im Fernsehen. Alle verlassen zufrieden die Löwenhöhle. Doch hinter den Kulissen wird es bald anfangen zu brodeln.

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